Feeling Seen
Feeling-Seen zeigt Wege auf, wie es gelingt, Kinder und Eltern in Problemlagen zusammenzuführen, anstatt sie, wie teilweise üblich, in Formaten wie Kindertherapie und Elternberatung voneinander zu trennen. In solchen Konstellationen begibt sich häufig der Therapeut in eine Schlüsselposition, da er der einzige ist, der sowohl die Perspektive des Kindes als auch die der Eltern kennenlernt und vor der Aufgabe steht, diese Perspektiven zu verbinden und wechselseitig zu vermitteln. Die meisten Kinder und Jugendlichen, die mit Feelling-Seen behandelt werden, bevorzugen, wenn sie dazu befragt werden, die Anwesenheit ihrer Eltern. Ziel von Feeling-Seen ist es, das Kind bzw. den Jugendlichen, wenn möglich, in Gegenwart der Eltern mit dem eigenen inneren Erleben und der eigenen Perspektive auf das eigene Leben zu sehen und zu verstehen. Nur so nämlich lässt sich herausfinden, was dem Kind fehlt, unter welchen unkontollierbaren Grenzverletzungen es leidet und wo es versucht, Rollen und Aufgaben, die im familären Bezugssystem nicht ausgefüllt werden, ganz oder teilweise für sich selbst oder zum Wohl und zur Erleichterung anderer Familienmitglieder auszufüllen.
Feeling-Seen – sich als Kind von seinen Eltern gesehen fühlen14./15.07.2012 Michael Bachg |
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| Kurs-Nr.: | TP/VT 12.069 |
| Preis: | EUR 310.00 |
| Beschreibung: | Wie kann PBSP in der Arbeit mit Kindern und ihren Eltern erfolgreich eingesetzt werden? Es ist beeindruckend mitzuerleben, wie mit Hilfe spezifischer Techniken, wie z. B. dem minutiösen Verfolgen der gegenwärtigen Bewusstseinsinhalte („Microtracking“) die inneren Bilder der Kinder, ihre Emotionen und Gedanken sichtbar und hörbar werden. Diesen Prozess mitzuerleben, kann Eltern und Bezugspersonen dabei helfen, die Identitätsentwicklung des Kindes förderlich zu begleiten, in dem sie das Kind besser verstehen, seine Entwicklungsbedürfnisse erkennen und das eigene Interaktionsverhalten sowie ihre Beziehung dem Kind gegenüber verbessern. |

