Traumatherapie
Traumtherapie 2012 (VT) (3 Termine - nur gemeinsam buchbar!)21./22.07.2012, 27./28.10.2012, 01./02.12.2012; Dozentinnen: Barbara Abdallah-Steinkopff, Sonja Schmailzl, Dr. Bettina Overkamp |
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| Kurs-Nr.: | Traumtherapie 2012 |
| Preis: | EUR 807.00 |
| Beschreibung: | Trauma I - Posttraumatische Belastungsstörungen Es soll über die sozialen, körperlichen und psychischen Folgen nach traumatischen Erfahrungeninformiert und Einblick in die Psychotherapie der Posttraumatischen Belastungsstörung gegeben werden. Neben einer Einführung in theoretische Konzepte zum Störungsbild der PTSD zu Ätiologiemodellen sowie Interventionsansätzen ist die Vorstellung praxisnaher therapeutischer Interventionen sowohl für die Befragung zum traumatischen Geschehen als auch für die Bewältigung von Symptomen der PTB geplant. Die Berücksichtigung von Identitätsund Sinnverlust durch den Bruch in der Lebensgeschichte bedingt durch das Trauma bildet einen weiteren Schwerpunkt. Interaktive Gruppenarbeit, die Bereitschaft zur Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt.
In der klinischen Praxis tritt die komplexe PTSD zumeist als Langzeitfolge von intrafamiliärer Gewalt, insbesondere nach sexueller Traumatisierung während des Kindes- und Jugendalters auf; alle Interventions- und Interaktionsbeispiele berücksichtigen die Besonderheiten dieser Klientel. Es werden Explorationstechniken, Interaktionsstrategien und wichtigste Stabilisierungsverfahren vorgestellt und von den TN eingeübt. Traumabearbeitung wird anhand von Methden der In-Sensu-Exposition, des Vovert Modelings und des Rescriptings vermittelt, durch Therapievideos vertieft und ebenfalls von den TN geübt. Den letzten Schwerpunkt bilden Interventionsstrategien zur Neuorientierung: diese Phase zielt auf die Steigerung der Lebensqualität und erfordert häufig mehr therapeutische Flexibilität als jedes andere Therapieziel. Last but not least werden Psychohygienetechniken für Traumatherapeuten vorgestellt. Interaktive Gruppenarbeit, die Bereitschaft zur Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt.
Häufige Folge traumatischer Erfahrungen sind dissoziative Störungen, über die PatientInnen von sich aus wenig sprechen. Neben der Vorstellung einer praxisnahen Erklärung des Konzeptes der Dissoziation (u. a. positive und negative Dissoziation, strukturelle Dissoziation der Persönlichkeit) und der dissoziativen Störungen geht es um die Diagnostik und die praktische Nutzung der darin enthaltenen Informationen für die Therapieplanung. Videos und Fallbeispiele sollen die „Sichtbarkeit“ dieser Symptome in ihrer ganzen Bandbreite von Monotrauma bis hin zur dissoziativen Identitätsstörung erhöhen. Interaktive Gruppenarbeit, die Bereitschaft zur Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt. |

