Vorträge mit vertiefenden Seminaren
Auch 2012 bietet CIP neben dem breiten Spektrum an Seminaren und Workshops wieder eine Vortragsreihe hochkarätiger Referenten. Wichtige Vertreter der Psychotherapie und Psychotherapieforschung referieren bereits am Freitagabend, also am Vorabend des jeweiligen Workshops, in großer Runde zu ihren Themen. Diese Themenabende lassen sich separat buchen und stehen allen CIP-Teilnehmern offen. So profitieren nicht nur wenige Teilnehmer des Workshops von Wissen und Persönlichkeit des jeweiligen Referenten, sondern die gesamte CIP-Öffentlichkeit bekommt die Gelegenheit, den Dozenten live zu erleben und sich in kurzer Zeit mit dem speziellen Thema vertraut zu machen.
Für die Seminarteilnehmer ist der Freitagabend-Vortrag obligatorisch und entspricht dem Theorie-Teil des Seminars. Samstag und Sonntag stehen dann im Zeichen der Interaktivität und Praxis. Die Themenauswahl garantiert, aktuelle Entwicklungen in der Psychotherapie vorgetragen zu bekommen – und zwar von genau den Persönlichkeiten, die diese Entwicklung hervorbrachten bzw. maßgeblich in Deutschland vertreten.
Für Seminarteilnehmer ist der Vortrag im Preis bereits enthalten, alle anderen zahlen zwischen 15,– € und 20,– €, je nachdem ob sie immatrikuliert sind, Akademitglieder oder Gasthörer. Ort für alle Vorträge sind die Räume in der Nymphenburger Str. 166.
Vortrag: Absichten umsetzen und aus Fehlern lernen: Die Entwicklung einer integrationsstarken Persönlichkeit11.05.2012 (19.00 - 21.00 Uhr) Prof. Dr. Julius Kuhl (für den zugehörigen Workshop siehe unter Einzelkurse / Verhaltenstheraphie als Erst- und Zweitverfahren VT 12.094) |
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| Kurs-Nr.: | VT 12.094-V |
| Preis: | EUR 20.00 |
| Beschreibung: | Es wird die Grundstruktur und -dynamik von vier kognitiv-emotionalen Systemen erklärt, die an der Umsetzung eigener Absichten und an der Selbstentwicklung beteiligt sind. In der Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen (PSI-Theorie) wird der Informationsaustausch zwischen diesen vier Systemen von der Fähigkeit abhängig gemacht, Stimmungen und Affekte selbstgesteuert gegenregulieren zu können. Durch die Integration von Fortschritten der experimentellen Psychologie und der Neurobiologie werden in der PSI-Theorie die Funktionsmerkmale der vier persönlichkeitsrelevanten Systeme detailliert beschrieben. Hieraus ergeben sich neue Perspektiven für die psychologische Intervention und die therapiebegleitende Funktionsdiagnostik. |

